Angststörungen
 

Dr. Esther Huser, Fachpsychologin für Psychotherapie

Psychologische Beratung und Psychotherapie in Zürich

Angststörungen

Wie zeigen sich Angststörungen allgemein?

  • Haben Sie einmal eine Panikattacke erlebt und seither dauernd Angst davor,dass sich eine solche wiederholt?
  • Leiden Sie häufig unter Angst vor Krank­heiten?
  • Haben Sie Angst, vor anderen Menschen nicht bestehen zu können, negativ oder peinlich aufzufallen?
  • Haben Sie Angst vor Beziehungen?
  • Leiden Sie unter der Angst, aus dem Haus gehen zu müssen?
  • Setzen Sie sich im Theater oder im Kino immer auf die äusseren Plätze? Oder gehen Sie gar nicht mehr hin?
  • Fahren Sie nicht (mehr) durch Tunnels?
  • Haben Sie Angst davor, zu erbrechen?
  • Haben Sie starke Angst vor Spinnen, Schlangen, Spritzen, engen Räumen etc.?
  • Machen Sie sich häufig und lang andauernd Sorgen über alles?
  • Kontrollieren Sie häufig Dinge, oder haben Sie fixe aufwendige Rituale?

Körperliche Symptome der Angst sind u.a.:

  • Schweissausbrüche
  • Herzklopfen
  • Zittern
  • Muskelschwäche
  • Konzentrationsprobleme
  • Schwindel
  • Kurzatmigkeit
  • Brustschmerzen
  • Übelkeit

Welche Angststörungen gibt es?

Bei Verdacht auf eine der folgenden Angst­stö­rungen können Sie sich zwecks Abklärung gerne unverbindlich für ein Erstgespräch melden:

  • Agoraphobie (Angst vor öffentlichem 'Aus­gestellt-Sein', Kaufhäuser, Kinos, öffentliche Verkehrsmittel, usw.).
  • Panikstörung (Panikattacken).
  • Soziale Phobie (Angst davor, sich vor anderen zu blamieren, sich blosszustellen, z.B. bei Vorträgen oder im Gespräch mit anderen Menschen am Tisch).
  • spezifische Phobien (z.B. Angst vor Hun­den, Spinnen, Schlangen, vor dem Fliegen, usw.).
  • Emetophobie (Angst vor Erbrechen, Erbrochenem usw.).
  • Generalisierte Angststörung (fast ununterbrochenes 'Sich-Sorgen-machen', auch über nichtige Dinge, verbunden mit starkem Unbehagen und Angstgefühlen).
  • Zwangsstörungen (häufiges zwanghaftes Wiederholen von bestimmten Gedanken oder Handlungen, z.B. Mehrfaches Kon­trollieren der Haustüre bei Verlassen des Hauses, Zählzwang, Waschzwang, usw.).

Was kann man gegen Angststörungen tun?

Es ist wichtig, beim Auftreten von körperlichen oder psychischen Angstsymptomen in einem ersten Schritt einen Arzt zu konsultieren und erst in einem zweiten Schritt - wenn der Arzt keine medizinische Ursache findet - an eine Angststörung zu denken.

Sehr gut ist es, wenn man sich frühzeitig bei der Fachperson, z.B. dem Verhaltenstherapeuten anmeldet und auf diese Weise schon in den Anfän­gen einer Störung eine schleichende Entwicklung verhindern kann.

Falls man aber schon längere Zeit unter den Symptomen leidet, ist es umso wichtiger, sich an einen Psychologen zu wenden. Die Fachperson kann dann mit Ihnen zusammen die Angst­zu­sam­menhänge erarbeiten und Lösungs­vor­schläge vorbereiten.

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